Schörzingen, malerisch am Rande der Schwäbischen Alb gelegen, beging 1985 das Jubiläum seiner urkundlich belegten zwölfhundert Jahre alten Geschichte
 
     
  "Am 1. September im 18. Regierungsjahr des Königs Karl" - 785 n.Chr. -, "als Pirithelo Graf war, schenkte Anshelm dem Kloster St. Gallen in den Dörfern Altheim und Holzheim" - beide sind abgegangene Siedlungen bei Schömberg - "31 Jauchert Ackerland und 14 Fuder Wiesland und dazu seinenWald in Lachen." Der Schenkungsakt wurde öffentlich im Dorf Schörzingen vollzogen: "Hactum in Scercingas villa publice", heißt es am Ende jener Urkunde.  
     
  St. Galler Schenkungsurkunde aus dem Jahre 785
- erste urkundliche Erwähnung Schörzingens
 
     
 

Damit ist Schörzingen 1999 1214 Jahre alt geworden, wenn man die erste urkundliche Erwähnung von 785 als das Jahr seiner Gründung gelten läßt.Schörzingen muß zu jener fernen Zeit, als es noch zur Scherragrafschaft gehörte, eine bedeutende Siedlung gewesen sein, denn bis zum Jahr 843 wird es in St. Galler Urkunden fünfmal genannt, öfter als irgendeine andere Siedlung weit und breit.

Die hier verwendeten Informationen stammen aus dem Buch, das anläßlich der 1200 Jahr Feier herausgegeben wurde.